Schülerlabore
Schülerlabore gibt es seit rund zehn Jahren in Deutschland. Die inzwischen über 220 außerschulischen Lernorte an Forschungseinrichtungen, Universitäten, Museen oder in Unternehmen werden jährlich von mehr als 300.000 Kindern und Jugendlichen sowie von gut 10.000 Lehrern besucht. Studien belegen, dass die Laborbesuche nicht nur das Interesse an den MINT – Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) steigern, sondern dass sich damit auch die Einschätzung des Nachwuchses bezüglich der eigenen Leistungsfähigkeit in diesen Fächern deutlich verbessert. Zudem wirkt sich der Besuch eines Schülerlabors direkt positiv auf die Leistungen im Schulunterricht und die spätere Berufswahl aus.
Außerhalb der Schule Naturwissenschaften und Technik erleben - für viele Kinder und Jugendliche liegt hier ein ganz besonderer Reiz. Forschung zum Anfassen, Ausprobieren und Verstehen.
Schülerlabore besitzen ein enormes Innovationspotential und zeigen eindrucksvoll, wie unser stark kritisiertes Bildungssystem neue Wege im naturwissenschaftlichen- technischen Unterricht gehen kann. Der direkte Kontakt, den Kindern und Jugendliche in einem Schülerlabor mit Wissenschaftlern haben, ermöglicht es, schnell und unkonventionell Erkenntnisse und Methoden der modernen Forschung in den Unterricht zu transferieren. Ein Erfolg, der sich nachweisen lässt: Jungen wie Mädchen werden gleichermaßen angesprochen.


